WAS WIRKLICH ZÄHLT 4

Ist es Ihnen auch so gegangen, dass Sie erst während der Pandemie zu schätzen gelernt haben, wie viel naturnahe Flächen wir in Deutschland noch haben? Und haben Sie seitdem auch das Gefühl, dass dieses Erbe unbedingt bewahrt werden muss? Dann geht es Ihnen wie uns.

Seit Ende der Pandemie geht unsere Januarspende nämlich an das Urwaldprojekt von Wohlleben. Für den gespendeten Betrag pachtet die Wohlleben-Stiftung für 50 Jahre ein Stück Wald an, auf dem noch alte Laubbäume stehen und macht dann damit – nichts. Ja, Sie lesen richtig. Der Wald darf dort machen, was er will. Ziel ist es, einen sich selbst regenierenden Urwald zu erschaffen. Dafür darf kein Holz entnommen werden, was durch einen entsprechenden Eintrag im Grundbuch abgesichert wird.

Stand Februar 2026 haben wir aktuell 3.509 Quadratmeter Wald unter unseren Schutz gestellt.

Die Waldgebiete liegen alle in der Eifel: zum einen in Wershofen, gleich beim Sitz der Wohlleben-Akademie, und zum anderen in Noon und in Limbach. In Wershofen stehen alte Buchen, in Noon sind es Eichen, die für Wohllebensche Verhältnisse mit 120 Jahren noch jung sind, weswegen sie auch scherzhaft die „Jungen Wilden“ genannt werden.

Die Maßnahme dient zum einen der Erhaltung der letzten ursprünglichen Wälder in Deutschland, hat aber auch und vor allem überragende Bedeutung für den Artenschutz, weil sich in Totholz, was dort zwangsläufig entsteht (und eben nicht weggeräumt wird) zahlreiche Arten entwickeln können, die sonst vom Aussterben bedroht wären.

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